Petra Weller - Märchen erzählt

Über mich

Petra Weller

Märchenerzählerin

geboren 1961

aufgewachsen in einem kleinen schwäbischen Dorf

Studium der Sozialpädagogik im damaligen hessischen Zonenrandgebiet

Auslandsaufenthalt in Schweden

verschiedene Arbeitsstellen als Sozialpädagogin (bis heute) im Raum Stuttgart, u.a. längere Zeit Arbeit mit demenzkranken Menschen

dazwischen neunmonatiger Auslandsaufenthalt am anderen Ende der Welt und drumrum

Im Jahr 2010 entdeckte ich das Märchenerzählen...

Seit meiner ersten Begegnung mit der Kunst des Erzählens lässt mich diese Art, Märchen und Geschichten weiterzutragen, nicht mehr los. Eine wunderbare Welt hat sich mir geöffnet, in die ich meine Zuhörer (und mich!) gerne entführe.

Ausbildung:

2010 „Erzählen lernen“ Stuttgarter Märchenkreis
Referenten: Petra Horter, Dirk Nowakowski, Susanne Kessler u.a.

2011 – 2013 „Märchen x 8“ Europ. Märchengesellschaft
Referenten: Dr. Heinrich Dickerhoff, Sabine Lutkat u.a.

weitere Seminare und Kurse bei Jürgen Janning, Rolf Peter Kleinen, Linde Knoch, Christel Bücksteeg u.a.

September 2016: Aufnahme in die Gilde der von der Europ. Märchengesellschaft empfohlenen Märchenerzählerinnen und Märchenerzähler

 

Und außerdem:

2002 bis 2012: Gesangsunterricht im Studio crescendo plus (Sindelfingen) bei Vera Friedemann

Mitwirkung bei verschiedenen Projekten des Studios („Hänsel und Gretel“ ein Singspiel nach der Oper von Engelbert Humperdinck (Gretel), „Liebe, Lust und Leidenschaft - Mozarts Opernfrauen“ (Despina), „Oper und Ette“, szenisches Operettenpotpourri („Ette“), u.a.)

2009 – 2010 Ausbildung zum Pflegeheimclown, Theater Teo Tiger, Tübingen, Engagement als Begegnungsclownin in verschiedenen Pflegeheimen

Kontaktieren Sie mich gerne bei weiteren Fragen!

 

Über das Erzählen

Keine andere Dichtung versteht dem menschlichen Herzen so feine Dinge zu sagen wie das Märchen“ (Johann Gottfried Herder)

Erzählen ist eine der ältesten Künste der Welt. In allen Kulturen und Völkern der Erde finden sich Erzähltraditionen, auch in unserer digitalen Medienwelt lebt diese ursprüngliche Kunst fort und findet ihre Kenner und Genießer durch alle Generationen.

Das Faszinierende an dieser Kunst ist die Schlichtheit der eingesetzten Mittel - um eine Geschichte lebendig werden zu lassen, braucht es nichts als das erzählte Wort. Die Bilder dazu - und manchmal vielleicht auch ein ganzer Film - entstehen vor dem inneren Auge der Zuhörer.

Beim Erzählen entfaltet ein Märchen seinen Zauber, versetzt die Zuhörer in andere Zeiten und Welten, in denen die Naturgesetze aufgehoben und Wunder alltägliche Begleiter sind. Der Zuhörer taucht ein in diese Welt und füllt sie mit eigenen Bildern von zaubermächtigen Helfern, boshaften Hexen, wagemutigen Helden, schönen Prinzessinnen und all den anderen sagenhaften Wesen, die unsere Märchen bevölkern.

Mit ihrer symbolhaften Sprache berühren Märchen in Menschen allen Alters uralte lebensbejahende und kraftspendende Bilder.

Das Leben kann trotz aller Widrigkeiten gelingen – davon erzählen Märchen. Und für diese wunderbare Botschaft ist kein Mensch zu alt oder zu jung!